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Hannah Fricke ist westdeutsche Vizemeisterin

Äußerst erfolgreich waren Hannah und Rahel Fricke am vergangenen Sonntag bei den Westdeutschen Jugendmeisterschaften in Arnsberg.

Der Tag begann für die Sythener mit dem 300m-Sprint von Hannah. Bereits eine Woche zuvor hatte sie ihre Bestleistung auf 43,05 Sekunden verbessern können und ging mit dieser Zeit im zweiten Zeitendlauf an den Start. Nachdem der Startschuss fiel, liefen die Athletinnen von Anfang an ein beindruckendes Tempo. Nach 100m lief die Olfener Konkurrenz auf der benachbarten Bahn zunächst auf Hannah auf. Ausgangs der Kurve lag Hannah noch auf dem dritten Rang, zeigte dann aber ihre Qualitäten. Mit langen Schritten hielt sie das hohe Anfangstempo und lief auf der Zielgeraden nach vorne. Der Sieg in ihrem Lauf war Hannah damit sicher. Die anschließenden offiziellen Ergebnisse brachten dann eine Überraschung und einen weiteren Grund zur Freude: die Uhr blieb für Hannah bereits bei starken 41,98 Sekunden stehen! Damit verbesserte sie ihre Meldezeit um mehr als eine Sekunde. Und auch das Warten auf den dritten Zeitendlauf der Konkurrenz hatte sich gelohnt. Hannah sprintete sich auf das Treppchen und holte mit ihrer beeindruckenden Leistung völlig unerwartet den zweiten Rang und damit den Titel der westdeutschen Vizemeisterin. Eine super Leistung, mit der Hannah zudem die Norm für die deutschen Schülermeisterschaften im August in Bremen knackte.

Beendet wurde der Tag in Arnsberg für den TuS Sythen mit dem Lauf von Rahel Fricke. Auch sie hatte am Wochenende zuvor eine beeindruckende Zeit von 2:26,95 Minuten über die 800m-Strecke vorgelegt. Die Erwartungen für die Meisterschaft waren damit hoch und Rahel konnte sie vollkommen erfüllen. In einem typischen Meisterschaftsrennen wurde die erste Runde von Rahel und ihrer Konkurrenz eher verhalten angegangen. Rahel lief an Position 9 in die Schlussrunde. Auf den letzten 300m zeigt sie ihre Kämpferqualitäten und zog das Tempo nochmal an. Auf der Zielgeraden kämpfte sich Rahel durch das Rennen und erreichte in 2:26,96 Minuten das Ziel. Damit gewann sie den sehr guten sechsten Rang bei den westdeutschen Jugendmeisterschaften und konnte ihre aktuelle Topform nochmal unter Beweis stellen.

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