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Hohenstein erkämpft sich Goldmedaille

Am 16.02.2020 fand das diesjährige Hallensportfest der B.V. Teutonia Lanstrop in der Helmut-Körnig-Halle in Dortmund statt. Sechs Athletinnen des TuS Sythen nahmen teil, um den Wettkampf in der frisch renovierten Leichtathletikhalle zu bestreiten.

Den Anfang machten die beiden Mädchen der Altersklasse W15. Anna Nottenkämper und Lena Klein versuchten auf der 300-Meter-Strecke zu zeigen, wofür sie im Winter fleißig trainiert hatten. Lief Lena im Januar auf der Dortmunder Bahn noch über 50 Sekunden, schaffte sie es diesmal in einer guten Zeit von 48,65 Sekunden, deutlich darunter zu bleiben. Damit sicherte sie sich den elften Rang. Ihre Vereinskameradin Anna siegte souverän in ihrem Lauf und wurde mit einer Zeit von 47,25 Sekunden im Gesamtfeld Neunte, was sie ebenfalls zufriedenstellte.

Anschließend machten sich die jüngeren Vereinskolleginnen der Altersklasse WKU14 für die 60-Meter-Sprintdistanz bereit. Diese Distanz wird nur in der Halle gelaufen. Jordis Ina Dieckmann und Lynn Fuchsmann (beide W12) absolvierten sie zum ersten Mal. In einem riesigen Teilnehmerfeld von knapp 60 Konkurrentinnen sprintete Lynn mit einer guten Zeit von 9,63 Sekunden über die Ziellinie. Jordis reihte sich mit 9,69 Sekunden direkt hinter ihrer Vereinskollegin ein, sodass sich schließlich beide mit einer großartigen Platzierung in der Mitte dieses riesigen Teilnehmerfeldes einordnen konnten.

Zum Abschluss bestritten die Mädchen die 800-Meter-Distanz, wofür sie vier Runden auf der 200 Meter langen Rundbahn laufen mussten. Frieda Hohenstein reiste nach Dortmund nur für ihre Paradedisziplin an, was sich nachher auch auszahlte: Sie ging wie immer mutig ins Rennen, wurde aber lange von einer Siegener Konkurrentin verfolgt. Frieda ließ sich von dieser schließlich überholen, jedoch nicht abhängen. Die beiden sorgten schlussendlich für das spannendste Finish des Tages und liefen zeitgleich als Siegerinnen der Altersklasse W12 ins Ziel. Mit der überragenden Zeit von 2:39,35 Minuten blieb Frieda nur knapp hinter ihrer erst im Januar aufgestellten neuen Bestzeit.

Jordis schaffte es mit einem gleichmäßigen Lauftempo eine neue Bestzeit von 3:02,67 Minuten zu erlaufen (Rang 16). Das macht Hoffnung darauf, dass auch sie dieses Jahr zum ersten Mal die Drei-Minuten-Marke unterbieten könnte.

Eine Altersklasse darüber lief Thea Zschörner (W13) die gleiche Distanz. Sie ließ sich von ihren Mitstreiterinnen ebenfalls nicht abhängen und überquerte nach 3:00,32 Minuten die Ziellinie.

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